Wirtschaftsminister Grant Hendrik Tonne überreichte den Förderbescheid in Hannover an Prof. Dr. Wolfgang Brück, Gesellschafter der Life Science Valley GmbH. Ziel ist es, innovative Ideen und Technologien aus den Lebenswissenschaften in marktfähige Geschäftsmodelle zu überführen.
(Göttingen/Hannover) Der Inkubator der Life Science Valley GmbH mit Schwerpunkten auf medizinischer Biotechnologie und Medizintechnik ist ein zentraler Baustein im niedersächsischen Startup-Ökosystem. Gründerteams profitieren von finanzieller Förderung, flexibler Laborinfrastruktur, Mentoring und einem starken Branchennetzwerk. So werden Ausgründungen bereits in frühen Phasen dabei unterstützt, ihre Innovationen technisch, regulatorisch und wirtschaftlich zu validieren. Venture-Manager begleiten die Teams kontinuierlich entlang klar definierter Entwicklungsziele.
„Wer Innovationen in den Lebenswissenschaften schneller in die Anwendung bringen will, muss genau hier ansetzen: bei der Phase zwischen Forschung und Markt. Der Health-Tech-Inkubator in Göttingen schafft die Voraussetzungen dafür, dass aus exzellenter Wissenschaft tragfähige Geschäftsmodelle werden. Das stärkt nicht nur den Standort Göttingen, sondern unsere gesamte Innovations- und Wirtschaftskraft in Niedersachsen – gerade in einem Zukunftsfeld mit enormem Wachstumspotenzial. Mit der Förderung stärken wir die Verbindung von Spitzenforschung und Startup-Förderung und leisten einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung und Zukunftsfähigkeit Niedersachsens“, betonte Tonne mit Blick auf die strategische Bedeutung für Niedersachsen. Brück hob den konkreten Mehrwert für Gründerteams in der Praxis hervor: „Die Förderung ist ein starkes Signal für die Life Science-Community in Göttingen und Südniedersachsen. Wir bauen unser Angebot gezielt aus, um Ausgründungen noch besser in die klinische und industrielle Anwendung zu bringen.“
In Kombination mit der Life Science Factory und der vom Bund geförderten Startup Factory GOe FUTURE entfaltet der HTI seine volle Wirkung: Während GOe FUTURE das Gründungsökosystem strategisch weiterentwickelt, Netzwerke stärkt und Prozesse optimiert, stellt die Life Science Factory moderne Labor- und Technologieinfrastrukturen bereit. Der HTI ergänzt diese Angebote als operativer Kern und begleitet Teams gezielt in der entscheidenden Phase des Venture Developments. Prof. Dr. Elisabeth Zeisberg, Geschäftsführerin der Life Science Valley GmbH, fasst zusammen: „Durch das enge Zusammenspiel von GOe FUTURE, der Life Science Factory und dem Health-Tech-Inkubator schaffen wir in Göttingen die Strukturen für ein leistungsfähiges Innovationsökosystem in den Life Sciences.“
Das Förderprogramm für Hightech-Inkubatoren und Akzeleratoren (HTI) ist ein zentraler Baustein der niedersächsischen Innovationsstrategie. Es richtet sich an Einrichtungen, die Programme zur Unterstützung von Gründungsprojekten und Start-ups im Hightech-Segment anbieten. Ziel ist es, Entwicklungszyklen von der Idee bis zum marktreifen Produkt deutlich zu verkürzen und die Erfolgschancen junger Technologieunternehmen nachhaltig zu erhöhen.
Die Life Science Valley GmbH mit Sitz in Göttingen vernetzt Akteure aus Wissenschaft und Industrie im regionalen Life Science-Ökosystem. Sie bietet Gründungsinteressierten ein niedrigschwelliges Unterstützungsangebot und fungiert als zentrale Anlaufstelle. Ein ausgewähltes Netzwerk gewährleistet eine effiziente und ressourcenschonende Begleitung von Teams in den Lebenswissenschaften.
Bildergalerie



